Mittwoch, 7. Januar 2015

Low carb? Kläglich gescheitert.

Ich berichtete dir im Oktober von unserem ersten Versuch, uns kohlenhydratarm zu ernähren. Tja, das war wohl nix...
Aber von vorne: heute hatte ich einen überaus produktiven Tag. Ich machte schon um 14 Uhr Feierabend und habe dadurch zu Hause einiges geschafft, inklusive Rumpelkammer, auch bekannt als Büro, aufräumen (ich wusste gar nicht, dass unter dem ganzen Zettelwust ein Schreibtisch wohnt...). 
Danach setzte ich mich voll motiviert an einen neuen Post, ohne jedoch eine präzise Idee zu haben.
Ich durchstöberte mein Notizbuch und stolperte über eine Notiz namens "Low carb". Ach ja, da war doch was...
Ich muss dazu sagen, dass die Idee mit der Ernährungsumstellung auf meinem Mist gewachsen ist. Wie ich bereits im Oktober schrieb, verzichtet B. nur ungern auf Kartoffeln, Nudeln etc. Ihm mache ich bei der Nummer auch keinerlei Vorwürfe, denn schließlich hätte ich mein Vorhaben auch alleine in die Tat umsetzen können, aber wenn das fertige Essen nun mal vor meiner Nase steht...
Ich bin ja auch nicht besonders bekannt dafür, Dinge durchzuziehen. Ich bin da eher so der Vorsätze-für-eine-Woche-einhalten-und-dann-doch-alles-über-den-Haufen-werfen-Typ. 
Kurz vor Silvester habe ich im Radio übrigens ein Interview mit einem Psychologen gehört, der erklärte, dass man, wenn man Dinge ändern will, etwa 7 Anläufe braucht, bis es tatsächlich klappt. Aber ich weiche ab...
B. und ich haben uns jetzt immerhin vorgenommen, nach dem wohl ess-intensivsten Monat des Jahres zumindest abends wieder mehr Salat zu essen...
...was heute auch schon wieder super funktioniert hat, denn B. steht gerade in diesem Augenblick in der Küche und macht Bratkartoffeln ;)
Zu unserer Verteidigung muss ich aber kurz erklären, dass B. eine neue Pfanne hat (eine aus Stahl) und die muss, damit sie eine vernünftige Beschichtung bekommt, mit eingebrannten Kartoffelschalen "beschichtet" werden. Oder so ähnlich... Na, jedenfalls brauchten wir heute Kartoffelschalen und wohin sonst mit den Kartoffeln?



Es gab heute Nachmittag aber auch noch eine kleine Obstschale für den kleinen Hunger zwischendurch. Also alles halb so wild. Und hey, morgen ist schließlich auch noch ein Tag...



Kommentare:

  1. Hachja, wir haben uns auch so viel vorgenommen. Es fängt schon mit den Naschereien am Abend an. Die haben wir jetzt tapfer die ganze Woche bereits weggelassen...eine gigantische Überwindung, aber man kann sich daran gewöhnen ^^
    Nicht aufgeben, alles eine Frage der Gewohnheit. Es heißt wenn man es 6 Wochen durchgestanden hat, tritt automatisch die Umgewöhnung ein bzw. ist abgeschlossen und es wird zu einer automatischen Handlung ;)

    Liebe Grüße,
    Sari
    #‎BloKoSo‬

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    1. Oh, 6 Wochen nur? Das hört sich auf jeden Fall so an, als könnte man es wirklich schaffen ;) Dann gebe ich mal noch nicht auf. Danke :)
      Und euch weiterhin viel Erfolg.

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  2. Ja, das kenn ich...ich hab in meiner letzten Schwangerschaft versucht, abends auf Kohlenhydrate zu verzichten, da ich Probleme mit Diabetes hatte. Aber irgendwie haben sich da auch immer mehr Nudeln, Kartoffeln & Co. eingeschlichen :) Jetzt starten wir einen neuen Anlauf (ohne Schwangerschaft ;) ) und versuchen zumindest 1x pro Woche Low Carb zu machen und dann auszudehnen. Bis jetzt klappts :D

    LG Christine

    ‪#‎BloKoSo

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    1. Ja, die Lümmel schleichen sich immer wieder auf die Teller. Frechheit ;)
      Oh, Diabetes klingt gar nicht gut? Hatte das nur mit der Schwangerschaft zu tun oder hast du das immer noch?
      Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und starke Nerven zum Durchhalten :)

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  3. Hmm... also im Ernährungskurs habe ich letztes Jahr gelernt, was man wovon essen soll und da war einiges mehr an Kohlenhydraten bei als ich so dachte... daher habe ich nicht mehr versucht auf sowas zu verzichten. Generell ist so eine Umstellung echt schwer, Obst und Salat zu essen ist manchmal einfach schon schwer, weil es nicht lange frisch bleibt oder geschnippelt werden will ^^
    Sicher klappt es auch bei dir beim nächsten Mal besser ;) kleinere Ziele sind eh immer die besseren.

    Liebe Grüße,
    Annika

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